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Schuljahr 08/09


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Die Bilder zeigen eine Szene aus dem Unterricht einer Klasse 8 zum Thema "Strahlenverlauf an einer Bikonvexlinse".

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Gedichte Jahrgangsstufe 11

Deutsch (Frau Esters)

1. Gedichtanfänge mit „Ich“

Ich brauche dich

Ich sehe nichts, wo bist du nur?
Erinnern kann ich mich nicht.
Nur der Knall und dann die Dunkelheit,
die Stille, die Ruhe.
Warum sagst du nichts?
Was ist los mit mir?
Ich nehme meine Hand und führe sie zu deinem Gesicht.
Ich spüre deine Tränen.
Du nimmst meine Hand und hälst sie fest.
Bitte lass sie nicht mehr los.
Ich brauche dich! Verlass mich nicht!

(Leonie Blankenburg)

Traum oder Wirklichkeit?

Ich stehe hier in diesem Gang.
Da! Ein helles Licht.
Ein Engel, der ruft: Komm zu mir.
Der Engel geht ins Licht.
Ich stehe hier in diesem Gang,
doch kann mich nicht bewegen.
Mein Herz schlägt schnell,
ich habe Angst.
Ich schreie, doch niemand hört mich.
Ich will laufen, doch ich kann nicht.
Des Engels Stimme lacht mich aus.
Ich wache auf.
Dort draußen am Himmel ein helles Licht.
Ein leises Lachen, ein kurzer Blick.
War es ein Traum oder Wirklichkeit?
Ich weiß es nicht!

(Leonie Blankenburg)


Ich erinnere mich,
als du noch bei mir warst.
Wir waren beste Freunde
und nun hast du mich verlassen.
Ich denke an unsere schöne Zeit,
als ich an deinem Grab steh.
Ich hoffe du siehst auf mich von oben herab
und ich hoffe das du immer bei mir bist.
Deine Familie, deine Freunde trauern um dich,
dein schönes lächeln und deine wundervolle Person.
Ich vergieße meine Tränen,
weil ich Dich so vermiss.

(Karsten Prange)

Ich spüre die Luft,
die meinen Körper umgibt.
Ich spüre den Regen,
der in Tropfen auf meinen Körper fällt.
Ich spüre die Sonne,
die warme Strahlen auf meinen Körper wirft.
Ich spüre den Wind,
der meinen Körper streift.
Ich spüre den Donner,
der meinen Körper beben lässt.
Ich spüre den Schnee,
der sich kalt auf meinen Körper niederlässt

(Corinna von Oppenkowski)

Ich träumte schon immer
Tag und Nacht
Von dir und mir

Ich träumte schon immer
Gutes und Schlechtes
Du und ich

Für immer

(Julia Kobus)

„Ich“
Ich fühle mich frei,
Ich fühle die Luft von anderen Planeten,
Ich ging im Wald so vor mich hin,
Ich fühle mich so frei.

Ich fühle mich frei,
wie ein Adler,
wie auf einer Insel,
Ich fühle mich frei,
So frei.

(Christopher Borgschulte)

Das Autofahren

Ich fahre bald ein Automobil,
hoffentlich kostet es nicht so viel,
bald mache ich meinen Führerschein
und werde fahren, wie ein Engelein.

Ist die Kurve noch so steil,
schieße ich durch, wie ein Pfeil.
An jeder Kreuzung halte ich an,
auch wenn er sich aufregt, der Hintermann.

Ist die Straße an Verkehrsschildern arm,
glaube ich, ich bin auf der Autobahn.
Fahre ich dann mit 60 weiter,
bin ich immer noch schneller als ein Reiter.

Hinter mir hupen die Lastkraftwagen,
ist etwas mit meiner Geschwindigkeit im Argen?
Ich rase nun und gebe Gas,
ich fahr schon 80, das ist doch was.
Ich denke nun, die Lkw sind weg,
Ich schaue in den Spiegel, sie rühren sich nicht vom Fleck.

Ich rase weiter, wie der Wind,
ich fahre 90, das ist doch geschwind.
Ich fahre weiterund gebe Gummi
Und ich komm mir vor, wie der kleine Schummi.

(Sonja Hülsmann)

Ich erinnere mich.
Jeden Tag, immer wieder.
Ich weine bitterschwarze Tränen
Über deinen Tod,
’wohl ich doch weiß,
sie bringen dich nicht zurück.
Und so schließe ich meine Augen,
um dir wenigstens einen Moment lang nahe zu sein.
Ich möchte die Zeit zurück drehen,
Ich möchte mit dir wieder zurück
Zum Anfang.
Sage mir, mein Engel,
Wirst du von dort oben
Über mich wachen?

(Alina Hennig)


Der Weg ins Ziel

Ich weiß nicht weiter
und stehe da,
das Ziel ist so nah,
wenn ich da bin, bin ich heiter.

Ich kämpfe gegen die Zeit,
nur noch ein kurzes Stück, ein kleiner Teil
doch dieser ist sehr steil,
ich hab es satt!

Ich kann nicht mehr,
ich brauche ein Tee.
Meine Füße tun weh,
sie schmerzen so sehr.

Ich will den Marathon schaffen.
Das ist mir wichtig
und das ist richtig.
Ich werde mich aufraffen.
(Anika Diekmann)

Der Traum

Ich habe einen Traum,
den mag mancher kaum glauben,
viele denken es kaum,
diejenigen, die mir die Hoffnungen rauben.

Doch ich weiß, ich kann es schaffen,
weil ich es so sehr will,
an die, die es nicht raffen:
seid doch einfach mal still!

In ein paar Jahren
erreiche ich mein Ziel,
ihr wollt nur nicht wahrhaben,
dass ich eine Große werden will.

Ich kann nur nicht verraten, was genau es ist,
ihr werdet es schon seh`n,
denn wenn ihr es nicht wisst,
wird mein Traum in Erfüllung geh’n!

(Julia Engel)

Ich vermut' mal daran denk' nicht nur ich
Die Welt in der wir leben ist viel zu billig
Einer nutzt den anderen aus, nur für Geld
Wo ist denn sie geblieben unsere gute alte Welt?
Die Welt die kennen wir jetzt nur noch aus den Filmen
Du wirst dich nicht beschützen können, mit Abschirmen
Davon sind betroffen, du und ich
Egal ob du es willst, oder nicht
Das ist echt kein schöner Anblick, davon wir mir schlecht
Doch trösten kann ich dich nicht, es ist alles echt
Mein Rat: begegne der Realität aufrecht

(Abubakar Junusov)

Ich gehe durch die Stadt,
vorbei an Läden,
der Mond scheint matt,
die Sterne scheinen zu schweben.

Alles ist leise,
ich setze meinen Weg fort,
meine Reise.

Doch plötzlich stehe ich davor,
das Stadttor.
Nun will ich nicht mehr weiter geh´n
Und bleibe einfach steh´n.

(Sarah Schulenburg)

Ich
Nur ein Mensch
Wie er und sie
Mit Gedanken
Gefühlen
und Intriegen.
Wir unterscheiden uns nicht in vielen Sachen.
Ich lache
Ich weine
Ich mache das Selbe wie du.

(Roxanne)

Ich fühle mich wie ein Vogel,
fliegen über Bäume, Häuser,
und Menschen.
Umher schwirren, herum tollen,
also einfach fliegen.
Ein Auto hubt ich wache
Auf.
Vor mir eine Leuchtreklame...
``Nur fliegen ist schöner !!!´´

(Nicolai Carstens)



Ich sehe einen Mops
und glaube er kotzt
da ist seine Oma
und fällt glatt ins Koma
ich rufe die Polizei
sie kommt schnell herbei
mit ihnen kommen Zuschauer
und bauten eine Mauer
ich bin mittendrin
wo soll ich bloß hin?
Ich weiß es nicht!
Die Schaulustigen versperrten mir die Sicht
doch wo ist bloß Omas Mops
hat er schon wieder gekotzt?

(Annika Albert)

Es ist Nacht
Ich liege noch immer wach
Ich kann nicht mehr klar denken
Ich würde das Blatt so gerne wenden

Ich will dich bei mir haben
Und dich auf ewig bewahren
Ich will dich in meinen armen spüren
Und dich so gern berühren

Nur leider gehört dein herz nicht mir
Doch ich wünsche dir
All das Glück dieser Welt
Und das er dich auf Händen hält

Sollte er dich zum weinen bringen
Werde ich einen strick um ihn schlingen
Denn dann hat er es nicht anders verdient
Und seines Lebens wäre er bedient

Denn nur wenn du lachst
Und nicht mehr mit Tränen in den Augen wachst
Kann ich glücklich sein auf erden
Und dann erst kann ich in ruhe sterben.

(Madeleine Radestock)

Ich

Ich bin ein junger alter Mann,
der vieles sehr gut gar nicht kann.

Oft sagen die Menschen nein,
das Leben ist nun mal gemein.

Was soll ich mich um Andere scheren,
die sich nur über mich beschweren.

Gedanken machen einen nicht heiter,
nur echte Taten bringen einen weiter.

(Michael Lukowski)

2. Gedichte zu Erlebnissen aus den Ferien

Gedicht zum Urlaub

Nun sitz ich hier,
nun sitz ich hier am Strand,
und schaue hinaus in die Ferne.
In der Ferne sehe ich nur das Meer,
nichts weiter als das Meer.
Ich spüre den Wind
Der meine kalten Hände und meine Wangen streift.
Obwohl er kalt ist,
ist er zugleich auch warm.
Es ist angenehm ihn zuspüren.
Ich höre die Möwen,
die über meinen Kopf hinweg fliegen.
Ich spüre den Sand,
der sanft durch meine Finger gleitet.
Nun sitz ich hier am Strand,
und schaue in die Ferne...

(Corinna von Oppenkowski)



Der Stift kreist,
sinnlos über das Pergament,
denn der Autor zerreißt,
seine Gedanken vehement.

Gedankenlos schreibt er dies,
und dennoch fühlte er sich mies.

(Marvin Seegers)

Die Kreatur hat 4 Beine,
einen Schwanz,
langes Fell
und eine Schnauze.

Sie ist ungezogen und frech,
will aber nur spielen.
Aufmerksamkeit sucht sie sich,
und manch einer muss seine Zeit für sie opfern.

Nachts schläft es,
und wenn nicht wird das Herrchen durch Laute geweckt,
um sich um das Tier zu kümmern,
um den Hund.

(Marvin Seegers)

„Ferien“

Die Zeit war toll, Ausschlafen
doch viel zu kurz. Und zwar jeden Tag!
Viel Freizeit, wenig Arbeit Und jeden Tag,
Ja so müsste es immer sein! Die guten Freunde sehen!

Ferien, ach wie toll!
Man hat Spaß und Freude,
und denkt sich nichts,
und dann sind sie vorbei!

(Christopher Borgschulte)

Erlebnis aus den Ferien

Jetzt sind die Ferien zu Ende
Nun ist sie weg,
was für’n Dreck,
ich sage,
sie kam nur für ein paar Tage.
Ihr Besuch war so toll,
doch unsere Birnen waren zu voll.

Da war es schon zu Ende,
im Gelände,
sie hatte Mut
und stieg in den Zug,
da war sie weg,
was für’n Dreck.

(Sonja Hülsmann & Annika Albert & Anika Diekmann)

Sie Lügen um glücklich zu sein,
um Ihr Gefühl nach Liebe zu stärken,
um Ihre Sehnsucht zu stillen,
Sie denke, Sie werden glücklich,
doch im Inneren sind Sie traurig.
Aber es kommt der Moment,
wo die Traurigkeit verfliegt,
Sie lügen nicht, Sie lieben sich.

(Karsten Prange)



Ich fahre mit dem Bus,
denn mit Autofahren ist jetzt Schluss.
Die Erderwärmung ist eh zu groß
und außerdem kostet es nur Moos.

Ich steige aus dem Bus hinaus
und schaue auf ein großes Haus.
Ich weiß jetzt, ich bin am Ziel
und freue mich ganz viel.

Ich gehe schnell hinein
und find’ sofort das gesuchte Mein.
Es ist ein schwarzer, runder Stuhl,
der ist einfach super cool.

Mit ihm im Gepäck
laufe ich schnell weg,
fort von meinem Traum,
IKEA, ich fasse es kaum!

(Julia Engel & Sarah Schulenburg)

Ich weiß nicht was ich schreiben soll
Von meinen Erlebnissen war keins so toll
Mit meinen Freunden hing ich oftmals ab
und lachte mich zu Tode schlapp
Auf einer Party war ich auch
vernebelt war's vom zu viel Rauch
Im allgemeinen war's schön und chillig
ofters Ferien?... ja, das will ich

(Abubakar Junusov)



Auf einer alten Bank am Strand
saß ein alter Mann
Braungebrannt von der Sonne
Sein Gesicht ist gekennzeichnet
von tiefen Falten und einer großen Narbe an der rechten Wange
Doch es scheint egal zu sein
Er lächelte..
Die Freude in seinem Lächeln zeigt das es wichtigeres im Leben gibt
Und die Sonne scheint weiter

(Roxanne)

Ich fand die Ferien viel zu kurz

Zwei Wochen dacht ich, das wär lang,
da begann schon wieder der schulische Zwang.

Ich fand die Ferien viel zu kurz.

Die erste Woche, die verrann,
da kamen erst die Karten an.

Ich fand die Ferien viel zu kurz.

Ich fing grade zu entspannen an,
da war schon wieder Lehrstoff dran.

Ich fand die Ferien viel zu kurz.

Doch was soll man heulen drum,
denn schließlich sind sie wieder um.

(Michael Lukowski)

3. Fortsetzung Rilke Gedicht „Lied“

Du, der ichs nicht sage, dass ich bei Nacht
weinend liege,
deren Wesen mich müde macht
wie eine Wiege,
du, die mir nicht sagt, wenn sie wacht
meinetwillen:
wie, wenn wir diese Pracht,
ohne zu stillen
in uns ertrügen?

Sieh dir die Liebenden an,
wenn erst das Bekennen begann,
wie bald sie lügen.
(bis hier: Original Rilke)

Ergänzungen der letzten Strophe:

Du, der ichs nicht sage, dass ich bei Tag
an dich denke,
da mir dein Wesen nicht aus dem Kopf geh’n mag
und ich meine Gedanken auf dich lenke,
du, die mir nicht sagt, wenn sie weint,
meinet wegen,
auch wenn die Sonne scheint,
was würd’ ich mich gern ergeben.

(Julia Engel)

Ständige Gedanken die sie erreichen
Mit der Hoffnung das sie ihre Lügen nicht vergleichen
Versteckt vor der Wahrheit leben
Um keinen Preis sie wiedergeben
Das Vertrauen zu dir war nie auf Dauer
Doch die Hoffnung lebt
und sie bebt in meinem zerfressenen Körper
Du gibst mir die Kraft um zu kämpfen
Du versuchtst meine Angst du dämpfen
Doch der,der ich es nicht will
kämpft um das Schicksal
das uns immer verbinden wird.

(Roxanne)

4. Freie Themen

Du, derer Geheimnis ich nicht kenne
Worüber ich nachgedacht,
habe gerätselt ob du mir nicht vertraust,
die ganze Nacht.
Du, die sich immer hüllt in Schweigen
Die nicht sagt, was sie bedrückt
Lässt mich jede Nacht wieder leiden,
wenn der Versuch dich zu verstehen missglückt.

(Alina Hennig)

Ich hoffe Dir geht es gut,
ich sehe wie du mich gerne abservierst,
du blockierst mir den Weg,
ich sehe wie du Dich quellst.
So viel versprochen, doch hast du Sie immer wieder gebrochen.
Ich hoffe Dir geht es gut,
egal wo du gerade auch bist,
den Frieden findest du bald,
die Tränen bist du mir nicht wert.

(Karsten Prange)

Lügen...verbessern es
Lügen...dauern an
Lügen...um nach Hause zu gehen
Lügen...um aufzuwachen
Lügen...vom Altar
Lügen...machen dich zögernd
Lügen...machen dich satt
Lügen...bis aufs Sterbebett
Lügen...

Die Lügen werden zurückkommen, um dich zu jagen

(Roxanne)
Sie
Sie hat die Augen ganz weit geöffnet und sucht sich die Sonne
Und singt ihr Liedchen jedem vor, der vorbeikommt
Sie wirkt zerbrechlich wie Laub im Herbst
Das lautlos von den Bäumen fällt
Und das fast listige Lächeln auf ihrem Gesicht
Spricht von einer Schönheit, die nur sie selbst sehen kann
Ein kleines Mädchen, ohne jeden Falsch
Und ganz mit sich allein.

(Roxanne)
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Wo war ich die ganze Zeit
Verloren, versklavt, tödlich verfallen
Ich habe für diese Falte gewartet
Die Stücke sind nur so gut wie das Ganze
Ich trennte mich selbst von meiner eigenen Lüge
Ich schnitt die einzige Sache aus, die richtig war
Was, wenn ich dich niemals wiedersehe
Am Ende würde ich direkt neben dir sterben

(Roxanne)

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